Power Pilates oder klassisches Pilates – was passt zu dir?
„Power“ klingt nach Kraftraum – ist aber weniger dramatisch, als viele denken. Power Pilates baut auf denselben Prinzipien auf wie klassisches Pilates: Kontrolle, Atmung, Präzision. Es setzt sie nur dynamischer um.
Was gleich bleibt
In beiden Varianten arbeitest du aus der Mitte heraus, achtest auf Ausrichtung und verbindest Bewegung mit Atmung. Auch in einer kräftigen Einheit bleibt saubere Ausführung wichtiger als Tempo – sonst geht der Effekt verloren.
Was sich unterscheidet
Der Unterschied liegt in Rhythmus, Intensität und Aufbau der Sequenzen.
- Tempo: klassisches Pilates ruhiger, Power Pilates flüssiger und schneller
- Intensität: mehr Wiederholungen, längere Spannungsphasen, teils kleine Hilfsmittel
- Trainingsgefühl: klassisches Pilates fühlt sich nach Körperarbeit an, Power Pilates deutlich nach Workout
- Ziel: Körpergefühl und Haltung versus Kraft, Core und Ausdauer
Für wen sich was lohnt
Wenn du neu einsteigst, viel sitzt oder deinen Körper erst wieder kennenlernen willst, ist klassisches Pilates die ruhigere Basis. Wenn du dich gern anstrengst, ins Schwitzen kommen möchtest und Pilates-Grundlagen schon kennst, wirst du Power Pilates lieben.
Beides schließt sich nicht aus. Viele in meinen Einheiten kombinieren: eine ruhige Einheit für Technik und Beweglichkeit, eine kräftige für Muskeln und Kondition.
